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Ankertechnik

       
Die Ankertechnik setzt Litzen- und Stabanker (als Bauzeit- und Daueranker) zur Rückverankerung von Bauwerken ein. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt aber auf innovativen, der Problemstellung angepassten Eigenentwicklungen.

Der wiedergewinnbare Litzenanker (WGLA) ist ein von Keller entwickeltes und hergestelltes Ankersystem, das die volle Leistungsfähigkeit herkömmlicher Anker mit dem Vorteil der Wiederausbaubarkeit verbindet. Der WGL wurde speziell zur Vereinfachung temporärer Ankerungen in engen, tiefen Baugruben und bei Böschungssicherungen entwickelt, um die Nachbarschaftsrechte in den umliegenden Bereichen nicht zu verletzen bzw. nur temporär zu beeinträchtigen.
Anker werden zu vielfältigen Zwecken sowohl temporär als auch permanent  in Locker- und Festgestein eingesetzt.

Anwendung finden sie beispielsweise
  • bei Baugrubenumschließungen zur Vermeidung von den Bauablauf störenden Aussteifungen
  • bei Stützwänden / Stützmauern
  • als Auftriebssicherung von hoch liegenden, wasserdichten Sohlen
  • bei der Sicherung von rutschgefährdeten Hängen (Böschungsstabilität)
  • zur Sicherung gegen Kippen (Türme, Schornsteine)
  • als Verankerung von Zuggliedern
  • als Widerlager für Pressenkräfte bei Pfahlprobebelastungen

Für den Anker gilt folgender prinzipieller Aufbau:
In einem standfesten Bohrloch mit einem Durchmesser von ca. 150 mm wird ein Stahlzugglied eingebaut. Beginnend vom erdseitigen Ende wird ein Verpressmörtel eingebracht, bis die planmäßige Länge des Verpresskörpers erreicht ist. Die restliche Länge des Stahlzuggliedes liegt bis zum Ankerkopf frei im Bohrloch. Beim Spannen des Ankers wird die Kraft über die freie Ankerlänge auf den Verpresskörper übertragen und in den umgebenden Boden eingeleitet. Der zu verankernde Bauteil wird somit gegen den Boden vorgespannt.

Zu den Referenzen mit diesem Verfahren