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Keller-Duktilpfahl

       
Für Keller-Duktilpfähle werden verschiedene vorgefertigte Rohrmaterialien, wie zum Beispiel Pfahlrohre aus duktilem Gußeisen oder Stahl verschiedenster Güte (ST 440, ST 550,…), verwendet. Die Pfähle sind für zulässige Gebrauchslasten bis 1400 kN je nach Durchmesser und Wandstärke des Pfahlrohres ausgelegt. Je nach Projekt, Baugrundverhältnissen und statischen Anforderungen bieten wir grundsätzlich unverpresste und mantelverpresste Rammpfähle an.
 
Jeder Pfahl besteht im Wesentlichen aus 4 Teilen - dem Rammschuh, dem Pfahlrohr, der Verbindungsmuffe und dem Pfahlkopf.

Beim unteren Abschluss des Pfahles, dem Rammschuh, unterscheidet man zwischen zwei Ausführungsmöglichkeiten: mörtelverfüllte, unverpresste und mantelverpresste Pfähle.
Beim unverpressten Pfahl wird das Pfahlrohr dicht mit dem Rammschuh verschlossen. Der Pfahl wird auf die erforderliche Endtiefe gerammt und anschließend mit Betonmörtel verfüllt. Die Abtragung der Last erfolgt hauptsächlich über den Spitzendruck.

Beim mantelverpressten Pfahl wird ein Rammschuh verwendet, der größer ist als der Pfahlrohrquerschnitt. Dieser erzeugt einen Ringraum, der durch die Verpressung aufgefüllt wird. Dazu wird während der Rammung Mörtelbeton durch das Pfahlrohr zum Pfahlfuß gepumpt und bei der Fußplatte in den Ringraum gepresst, dabei entsteht der Betonmantel. Die Lastabtragung kann damit über die Mantelreibung und Spitzendruck in Kombination erfolgen.

Das Herzstück des Pfahles ist die Verbindungsmuffe, durch die der Pfahl endlos kuppelbar und damit in beliebiger Länge herstellbar ist.

Die Einzelrohrschüsse werden mit einem Schnellschlaghammer und speziellem Einsteckwerkzeug eingerammt, als Trägergerät eignet sich z. B. ein Hydraulikbagger. Bei Kenntnis der Hammerkraft ist es möglich, über Rammkriterien, die aus langjähriger Erfahrung mit dem Pfahlsystem entwickelt und mit Probebelastungen in verschiedensten Böden untermauert wurden, die Pfahllänge an die geforderte Traglast und den örtlichen Untergrund anzupassen.

Damit können wir durch unsere Erfahrung dem Bauherrn zeitraubende und kostenintensive Pfahlprobebelastungen einsparen und vor allem eine kostenoptimierte Fundierung anbieten.

Der flexible Keller-Duktilpfahl ist auch bei beengten und unwegsamen Baufeldern anwendbar, wo große Bohrpfahlgeräte nicht arbeiten können. Durch seine vielseitige und wirtschaftliche Einsetzbarkeit bei Kleinbaustellen, von Wohnungs- und Industriebau, bis hin zur Großbaustelle bei Infrastrukturprojekten gewinnt dieses Pfahlsystem immer mehr an Bedeutung.

Zu den Referenzen mit diesem Verfahren