Slide background Globale Ressourcen Weltweiter Spezialtiefbau, doch immer in Ihrer Nähe.
Slide background Auf unsere Stärken bauen Wir finden die beste Lösung für Ihre Grundbauaufgabe!
Slide background 45 Jahre Keller in Österreich Unsere Erfahrung zählt,
damit auch Ihr Projekt von Anfang an auf gutem Boden steht.
Slide background Think safe, Work safe, Go home safe Weil das menschliche Leben das kostbarste Gut ist!

U3A Bibliothek Graz

Die größte steirische Bibliothek wird neu

Auf dem Campus der Karl-Franzens-Universität wird derzeit eines der größten Infrastrukturprojekte der Universität Graz realisiert. Die Universitätsbibliothek, mit bis zu 4 Millionen Informationsträgern die größte Bibliothek der Steiermark, wird erneuert und ausgebaut. Da die mehr als 10.000 Quadratmeter große Einheit mittlerweile nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen eines Bibliothekssystems entsprach, wurde eine Neugestaltung, Erweiterung und Modernisierung beschlossen. Zielvorgabe für den Architekturwettbewerb war es, rund um den denkmalgeschützten Lesesaal ein modernes Bibliothekszentrum zu gestalten, wobei die ehemaligen historischen Fassaden wieder zur Geltung gebracht werden sollten. Das Siegerprojekt des Grazer Architekturbüros Atelier Thomas Pucher ZT besticht durch einen zweigeschossigen Glasquader, der über dem historischen Lesesaal „schwebt“. Ein Zubau aus 1970 wird abgebrochen und gibt somit den Blick auf die historische Fassade von 1895 frei. Dadurch entsteht ein großer Vorplatz, der durch den Glasquader „überdacht“ wird. Im südlichen Anbau von 1950 werden ein neuer Hörsaal für mehr als 400 Studierende, das Büchermagazin sowie Verwaltungseinheiten errichtet. Ein lichtdurchflutetes Atrium verbindet das Bibliotheksgebäude mit dem Universitätshauptgebäude und dient als Zugang zum Hörsaal.

Unterhalb des Atriums ist die neue Technikzentrale situiert. Dazu war es erforderlich die Bestandsgebäude zu unterfangen. Unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz (im Bibliotheksgebäude befindet sich der denkmalgeschützte Lesesaal) wurde das Soilcrete®-Düsenstrahlverfahren ausgewählt, da es besonders bauwerksschonend ist.
 
Der anstehende Baugrund gliedert sich im Wesentlichen in drei Schichten. Unter einer ca. 4 m mächtigen Deckschicht aus feindsandigen Schluffen stehen sandige Kiese mit wechselnden Schluffanteilen bis in eine Tiefe von 8 m unter dem Gelände an. Diese Kiesschicht ist auch das Gründungsniveau der historischen Bauten. Der natürliche Grundwasserhorizont befindet sich in seiner mittleren Lage etwa 5 m unter Geländeoberkante und liegt damit in etwa auf Höhe der generellen Aushubtiefe des Neubaues, kann jedoch bis zur Fundierung des Bestandes im Höchstfall aufspiegeln. In der Grundbaustatik wurde der höchste Grundwasserstand berücksichtigt. Es sollte aber keine dichte Baugrube errichtet werden, sondern neben den statischen Anforderungen eine allfällige offene Restwasserhaltung ermöglicht werden.

Teilbereiche der Technikzentrale reichen jedoch bis zu 7 m unter das Gelände und kommen demnach unter dem Grundwasserspiegel zu liegen. In diesen Bereichen wurden die Soilcrete®-Körper bis in das Neogen, den natürlichen Stauer, geführt, wodurch eine wesentliche Reduktion der Restwasserhaltung erzielt wurde. Lokale Aussteifungen ergänzten das Sicherungskonzept.

Dem engagierten Zeitplan des Bauherrn folgend, wurden die Arbeiten von Anfang Mai bis Mitte Juni termingerecht ausgeführt. Da zu diesem Zeitpunkt das österreichische Stammpersonal großteils ausgelastet war, wurden die Arbeiten durch unsere finnischen Kollegen zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber ausgeführt. Durch unseren internationalen Rückhalt können wir so auch bei Kapazitätsengpässen innerhalb unserer Business Unit dennoch auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und gewohnte Qualität liefern.