Slide background Globale Ressourcen Weltweiter Spezialtiefbau, doch immer in Ihrer Nähe.
Slide background Auf unsere Stärken bauen Wir finden die beste Lösung für Ihre Grundbauaufgabe!
Slide background 45 Jahre Keller in Österreich Unsere Erfahrung zählt,
damit auch Ihr Projekt von Anfang an auf gutem Boden steht.
Slide background Think safe, Work safe, Go home safe Weil das menschliche Leben das kostbarste Gut ist!

Altgasse Bregenz

Baugrubensicherung unter beengten Verhältnissen

In unmittelbarer Nähe zum Bregenzer Stadtzentrum wird in der Altgasse zwischen einem Wohnhaus, einer Tiefgarage und einer Straße, die zur Fußgängerzone der Innenstadt führt, ein fünfgeschoßiges Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet. Der Bodensee liegt nur 215 m vom Baufeld entfernt, entsprechend schlecht waren die zu erwartenden Bodenverhältnisse. Die im Bereich des Kellergeschoßes anstehenden Anschüttungen (Ziegel- und Holzreste etc.), die danach folgenden Sande und schließlich die beengten innerstädtischen Platzverhältnisse machten eine Baugrubenumschließung notwendig.
Ab einer Tiefe von ca. 13 m wurden beim Abbohren von Kernbohrungen feinsandige Schluffe, sogenannte „Seetone“ aufgeschlossen. Die Abtragung der Gebäudelasten konnte somit nur mittels Tiefgründung erfolgen. Der Einsatz von Großgeräten, sowohl für die Baugrubensicherung als auch für die Tiefenfundierung war auf Grund des beschränkten zur Verfügung stehenden Platzes auszuschließen. Anstelle des ursprünglich projektierten Berliner Verbaus für die Baugrubensicherung wurde eine aufgelöste und mit Soilcrete®-DSV ausgefachte Bohrpfahlwand hergestellt. Die Abtragung der Gebäudelasten erfolgte mit von der Baugrubensohle aus hergestellten MESI-Stahlrohrpfählen, anstatt der ausgeschriebenen Teilverdrängerpfähle.

In einem ersten Schritt wurden von einem Voraushub aus SOB-Pfähle mit 55 cm Durchmesser mit einem eigens dafür umgebauten Ankerbohrgerät abgeteuft. Als Abdichtung und Ausfachung zwischen den SOB-Pfählen wurden Soilcrete®-Lamellen gedüst. Diese Baugrubensicherung war dreiseitig notwendig, die vierte Seite war bereits durch eine bestehende Spundwand gesichert. Diese wurde für die Errichtung einer bestehenden Tiefgarage benötigt und damals im Baugrund belassen. Die dreiseitige Bohrpfahlwand wurde mit einem Stahlbetonkopfbalken verbunden und die Längsseite zur Spundwand ausgesteift.

Nach erfolgtem Aushub hat Keller Grundbau mittels Mobilkran ein 17 to schweres Bohrgerät in die Baugrube gehoben um die Stahlrohrpfähle bis in Tiefen von 35 m herzustellen. Zusätzlich wurden Energiesonden zur Nutzung der Erdwärme in die Pfähle eingebaut.

Die beengten Verhältnisse und die Betriebsamkeit auf den angrenzenden Straßen in der Voreihnachtszeit machten dieses kleine Projekt, neben den anstehenden schlechten Bodenverhältnissen, zur Herausforderung. Durch die große Flexibilität des hauseigenen Gerätfuhrparks konnten auf die Kleinheit des Baufeldes angepasste Geräte bereitgestellt und die verschieden Verfahren zur Baugrubensicherung und Gründung umgesetzt werden.