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Waldhof Großarl

Spektakuläre Baugrubensicherung zur Erweiterung des Kinderhotels

Das 4-Sterne-Kinderhotel Waldhof der Familie Prommegger in Großarl ist ein Haus mit Tradition. Im Jahr 2017 waren große Zubauarbeiten geplant, für deren Umsetzung umfangreiche Spezialtiefbaumaßnahmen erforderlich wurden.

Die Arbeiten waren neben und auch hinter dem Bestandsgebäude in relativ beengter Lage auszuführen. Der mit gesamt bis zu 17 Meter tiefe Geländeeinschnitt reichte über 3 m in das anstehende Grundwasser, weshalb auch die Dichtheit der Baugrubenumschließung eine Vorgabe war. Unter einer äußerst straffen Zeitplanvorgabe wurden der bergseitige und seitliche Hang, sowie das Bestandsgebäude selbst mittels rückverankerter Soilcrete®-Düsenstrahlkörper temporär für den gefahrlosen Aushub der Baugrube gesichert. Um horizontale Verschiebungen möglichst zu vermeiden wurden bis zu 15 m lange vorgespannte Freispiel-Litzenanker eingebaut. Weiters waren massive Spundwandkonstruktionen und bestehende Stahlbetonwände mit Zugverpresspfählen zurückzuhalten.
Neben einfachen Konvergenzmessungen wurde als zusätzliche Monitoring-Maßnahme ein Inklinometer in der bergseitigen Soilcrete®-Wand versetzt, an welchem laufend Kontrollmessungen durchgeführt wurden. Bis zur Fertigstellung der Baugrube und noch einen gewissen Zeitraum darüber hinaus traten keine nennenswerten Horizontalverformungen auf und damit bestätigte sich das gewählte grundbaustatische Rechenmodell.

Keller Grundbau als Universalanbieter für Spezialtiefbauarbeiten wurde das Vertrauen geschenkt, die Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube herzustellen. Unsere umfangreichen Optimierungsmöglichkeiten unter Auswahl verschiedenster Verfahren bei gleichzeitiger Ausführbarkeit im eigenen Haus waren bei diesem Projekt der Schlüssel zum Erfolg. Sämtliche bauseitigen Randbedingungen konnten berücksichtigt werden, bis hin zu weiteren Bodenerkundungen, einer zusätzlichen Spritzbetonmaßnahme am Hangeinschnitt oder Gründungspfählen für einen in exponierter Lage aufzustellenden Hochbaukran.

Gefragt waren vor allem eine ständige und enge Kooperation von und mit allen Projektbeteiligten sowie ein hohes Maß an Flexibilität, damit möglichst keine gegenseitigen Behinderungen zwischen Abbruch, Erdbau und Spezialtiefbau stattfinden.

Nach sieben unfallfreien Arbeitswochen zwischen Schneefall und Sonnenschein konnten unsere Arbeiten dem Bauzeitplan entsprechend auf den Tag genau an den Auftraggeber übergeben und die Baugrube zum Endaushub freigegeben werden.