Das Projekt
Mittels Rüttelstopfverdichtung mit Kies wurde der Untergrund unter dem Bahndamm verbessert und verdichtet. Die Massnahme erhöht die Tragfähigkeit und Stabilität des Baugrunds und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum nachhaltigen Bahnausbau. Durch den Einsatz von Kies konnten zudem CO2-Einsparungen erzielt werden.
Der ÖBB-Ausbau der Nordbahn zwischen Wien und der Staatsgrenze bei Bernhardsthal dient einerseits der Modernisierung der Bahnstrecke (barrierefreie Bahnhöfe, Auflassung von Bahnübergängen) und der Erhöhung der Bahngeschwindigkeiten. Dazu muss die bestehende Strecke abschnittsweise neu gebaut werden.
Die Herausforderung
Dieses Projekt war durch zwei wesentliche Herausforderungen geprägt. Einerseits verläuft die neue Bahnstrecke auf einer ehemaligen Mülldeponie zwischen den bestehenden Bahngleisen und andererseits müssen die Arbeiten unter sehr beengten Platzverhältnissen in einer Baugrube ausgeführt werden.
Die Lösung
Gemeinsam mit dem Bauherrn, dem Bodengutachter und dem Auftraggeber wurde eine Lösung für die beengten Platzverhältnisse erarbeitet. Anstelle der ursprünglich geplanten vier RSV-Säulen pro Reihe wurde auf drei Säulen mit einem größeren Durchmesser umgeplant. So konnte die Rüttelstopfverdichtung technisch einwandfrei als Bodenverbesserung für den Bahndamm ausgeführt werden.
Zusätzlich wird bei der Rüttelstopfverdichtung der anstehende Boden der Mülldeponie durch den Rüttler verdrängt und es muss kein Boden teuer entsorgt werden.
Auf diese Weise konnten insgesamt 5.200 RSV-Säulen hergestellt werden.
Projektinformationen
Bauherr
Standort
Keller Niederlassung
Auftraggeber
Märkte
Eingesetzte Expertise
Verfahren
Lösungen
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