Unser Unternehmen
Die Keller Grundbau ist ein Teil der international tätigen Keller Group plc. Wir sind Teil der EME Division und der Business Unit South-East Europe/Nordics (SEN).
Die Organisation ist in "Products", "Line" und "Functions" unterteilt. Die folgende Grafik zeigt dir anschaulich, welche Abteilung bei uns wohin berichtet.
Arbeitszeitmodell:
Für Angestellte in Vollbeschäftigung gilt folgende Arbeitszeit:
- Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 17:15 Uhr und
- Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr
Die Mittagspause findet in der Regel von 12:00 bis 12:45 Uhr statt.
Abwesenheiten:
Sämtliche Abwesenheiten während der Arbeitszeit wie Krankenstände, Arztbesuche, Amtswege, Pflegeurlaub, Präsenzdienst, etc. sind dem unmittelbaren Vorgesetzten und der Lohnverrechnung zu melden und müssen unverzüglich im SAP-Fiori einzutragen.
Urlaube, Zeitausgleich, Homeoffice-Tage sind zeitgerecht vor Antritt mittels der SAP-Fiori App beim unmittelbaren Vorgesetzten zu beantragen und genehmigen zu lassen.
Unsere Sparten
Tiefenrüttelverfahren: sind vielseitige Systeme zur Baugrundverbesserung und dienen der Gründung von Bauwerken auf nicht ausreichend tragfähigem Baugrund. Tiefenrüttler (Patent 1934) werden heutzutage für vier Hauptverfahren (Rütteldruckverdichtung, Rüttelstopfverdichtung, vermörtelte Stopfsäulen, Fertigmörtel- und Betonstopfsäulen, Betonrüttelsäulen) eingesetzt, die sich hinsichtlich der Wirkungsweise und der Lastabtragung unterscheiden.
DSM – Deep Soil Mixing: Die tiefreichende Bodenstabilisierung wird immer häufiger zur Verbesserung gering tragfähiger Böden sowie zur Verringerung der Durchlässigkeit von Böden herangezogen. Beim Nass-Misch-Verfahren (Deep Soil Mixing, System Keller) wird ein spezielles Mischwerkzeug in den Boden abgeteuft, das aus Bohrgestänge, Mischwerkzeug (Paddel) und Bohrkopf besteht.
Unter dem Düsenstrahlverfahren "Soilcrete®" wird eine Bodenvermörtelung verstanden. Mit Hilfe eines energiereichen Schneidstrahles aus Wasser oder Zementsuspension, der auch mit Luft ummantelt werden kann, wird der im Bereich des Bohrloches anstehende Boden aufgeschnitten bzw. erodiert.
Es zählt zu den wirtschaftlichsten und vielseitigsten Verfahren zur Verfestigung und Abdichtung des Baugrundes. Es können vermörtelte Bodenkörper mit nahezu beliebigen Abmessungen für unterschiedlichste Zwecke hergestellt werden.
Anker, Spritzbeton und Bodennägel sind Elemente, die zur Sicherung von Baugruben, Hangeinschnitten, Tunnelausbrüchen oder Bauwerken verwendet werden. Je nach Vorspannung und Wirkungsweise unterscheidet man zwischen Anker, Mikropfahl oder Bodennägel. Zur Sicherung von Baugruben und Hangeinschnitten werden diese Elemente oft mit Spritzbeton kombiniert.
Anker sind vorgespannte Litzen- oder Stabelemente mit einer Freistrecke, die hohe Lasten übertragen und horizontale Verformungen minimieren können. Sie wirken als Einzelelement und setzen sich aus einem Ankerkopf, einer Frei- und einer Haftstrecke zusammen.
Anders als bei vorgespannten Systemen wirken Bodennägel dabei als Elementgruppe und werden meist in Verbindung mit Spritzbeton hergestellt. Dieser bewehrte Bodenkörper wirkt wie eine Schwergewichtsmauer und kann statisch als monolithischer Block betrachtet und nachgewiesen werden.
Spritzbeton wird verwendet, um freistehende, vertikale oder schräge Aushubsflächen zu versiegeln und zu stützen. Meist kommt Spritzbeton in Verbindung mit Anker, Mikropfählen und Bodennägeln zur Anwendung.
Durch Injektionen kann der Baugrund verfestigt und die Grundwasserströmung durch Felsen und Böden kontrolliert werden, indem ihre Durchlässigkeit verringert wird. Sie können sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen von Altbeständen eingesetzt werden.
Das Soilfrac®-Verfahren wird z.B. zur Setzungskompensation von Gebäuden beim Tunnelbau oder zur Rückstellung von Bauwerksschiefstellungen eingesetzt. Durch die mehrmalige Einwirkung (Injektionsphasen) werden die Spannungszustände im Boden geändert und die Bodenparameter verbessert. In Verbindung mit einem geeigneten Messsystem können dadurch gezielte Hebungen eingeleitet werden.
Großbohrpfähle werden bei Böden als optimale Lösung gesehen, die die vorgesehene Lasten nicht tragen können bzw. der vorhandenen Last nicht standhalten können. Sie beinhalten die Herstellung von Elementen, die die Lasten in tieferliegende, tragfähige Schichten übertragen.
Dazu zählen:
Verrohrte Bohrpfähle: Ein sehr wirtschaftliches Gründungselement zur Aufnahme hoher Bauwerkslasten bei minimalen Verformungen. Zur Baugrubensicherung werden sie als aufgelöste, tangierende und überschnittene Bohrpfahlwände verwendet.
Schneckenortbetonpfähle (SOB): Werden unter Verwendung einer durchgehenden Bohrschnecke hergestellt. Die nötige Bohrlochstabilisierung erfolgt durch das im Schneckengang befindliche Bodenmaterial. Durch die Hohlseele der Schnecke wird der Pfahl bei gleichzeitigem Ziehen der Schnecke betoniert. Damit werden höhere Bohrleistungen als bei herkömmlichen verrohrten Bohrpfählen erzielt. Die Pfahlbewehrung wird in den noch frischen Beton eingebracht und damit die entsprechende innere Tragfähigkeit des Pfahles hergestellt.
Vor-der-Wand Pfähle (VdW-Pfähle): In Ballungszentren ist es wichtig bei Baugrubensicherungen den Platz bestmöglich auszunutzen. Mit den VdW-Pfählen sind wir in der Lage ein optimal auf den Kunden abgestimmtes Gesamtkonzept der Baugrube anbieten zu können.
Duktilpfähle weisen ein breites Anwendungsspektrum auf. Sie können als Tieffundierung z.B. von Hoch-, Industrie- und Infrastrukturbauten als flexibles Gründungssystem eingesetzt werden. Weiters können sie mit Geothermiesonden belegt werden und auf diese Weise zusätzlich eine kostengünstige Energiequelle bieten.
Unsere Spartenleiter auf einen Blick
Dipl.-Ing. Christoph Deporta
Spartenleiter Düsenstrahlverfahren (Jet Grouting / Soilcrete®)